Drachenträume für den verwunschenen Garten

Vielleicht hat der eine oder andere bereits mitbekommen, dass ich für meine Gartenfiguren von Ytong und Porenbeton auf Ton umgestiegen bin. Ab heute gibt es eine weitere Neuigkeit!

Das Unternehmen Steinfiguren Lessmann führt nun in seinem Onlineshop „Drachenträume“ auch Wandmasken, Neidköpfe und Skulpturen aus dem Atelier MJ-Arts😉

SatyrFaun

Steinguss hat den Vorteil, dass er absolut wetter- und frostfest ist. Diese Gartenfiguren können selbst im Winter draußen stehen bleiben und müssen nicht wie die empfindlicheren Terracotta-Figuren oder Ytong-Skulpturen im Herbst eingeräumt werden. Gleichzeitig werden die Skulpturen natürlich günstiger, da nicht jede von Hand erst modelliert werden muss.

Schaut doch mal rein, neben meinen Werken gibt da natürlich noch viele weitere Gartenfiguren – von Gargoyles, Drachen, Tieren, skurrile Figuren und vieles mehr – zu sehen.

Kreativ-Tipp: Wer seinen Steinfiguren einen uralten, vermoosten Touch verleihen möchte, kann etwas getrocknetes Moos mit Naturjoghurt verrühren und die Masse auf die Figur pinseln. Schnell hat sich frisches Moos angesiedelt und lässt die Gartenfigur so aussehen, als würde sie schon Ewigkeiten dort stehen.

Teil 3 – Lotos (Nelumbo): Anzucht aus Samen

Lotos lassen sich recht leicht aus Samen ziehen, wenn man die nötige Geduld aufbringt, die harten Samen entsprechend anzuschleifen. Danach werden die Samen in ein Glas mit lauwarmen Wasser gelegt und an ein helles Fenster gestellt. Nach einigen Tagen zeigen sich in der Regel die ersten Keimlinge.

Lotos mag sauberes Wasser

Äußerst wichtig ist es, das Wasser täglich zu erneuern, denn der Lotos ist sensibel und mag es sauber. Fauliges Wasser bringt den Sämling schnell zum Absterben. Nach einige Wochen hat der Sämling bereits mehrere Schwimmblätter und feine weiße Wurzeln gebildet. Dann wird es Zeit ihn in Substrat zu setzen.

In den Sand gesetzt

Lotos

Lotos-Sämlinge

Als erstes Substrat verwende ich hellen Sand, den ich in kleine Töpfchen fülle. Der Keimling wird nur leicht auf den Sand gelegt – Samen, Blätter und neue Triebe müssen oberhalb des Substrates liegen. Ab und an kommt es vor, dass ein gut gedeihender Sämling nach kurzer Zeit alle Blätter abwirft. Entweder ist er eingegangen (häufig verfault) oder hat sich dazu entschieden, in eine Ruhephase zu treten. Es kann daher sinnvoll sein, einige Zeit abzuwarten, bis man ihn entsorgt.

 

Lotos-Substrat und Behälter

Sobald der Sämling kräftiger geworden ist, kann er in das endgültige Substrat in einem Maurerkübel umgesetzt werden. Maurerkübel werden deshalb häufig verwendet, weil sie zum einen frostfest sind und sich zum anderen schnell aufheizen. Da der Lotos auf Wärme angewiesen ist, ist auf jeden Fall ein dunkler Kübel einem hellen vorzuziehen.

Das endgültige Substrat besteht zu gleichen Teilen Sand und Lehm. Wer Lehm in seinem Garten hat, kann diesen verwenden. Ansonsten kann man auch Lehmpulver, das in der Terraristik verwendet wird, nutzen. Beim Einfüllen des Gemisches ist es empfehlenswert, direkt 2-3 Düngekegel (Osmocote) unten mit einzusetzen, denn der Lotos ist ein Starkzehrer.

Niedriger Wasserstand gegen Algen

Anders als bei Seerosen, sollte über dem Sämling nur etwa 10 cm Wasser stehen. Dadurch erwärmt es sich schneller und auf diese Weise wird starker Algenbefall verhindert. Solange der Lotos noch wenige Blätter hat, setze ich Wasserlinsen in den Kübel, die schnell die Wasseroberfläche besiedeln und Algenbewuchs weitgehend verhindern.

 

Selbstversorger: Der Gemüse-Topfgarten

Dieses Jahr will ich endlich selbst angebautes Gemüse ernten. Zwar habe ich davor schon versucht, Gemüse anzubauen, aber die Schnecken und Raupen des Kohlweißlings waren immer schneller als ich. Deswegen habe ich beschlossen, es einmal mit einem Topfgarten zu versuchen, denn an Töpfen kriechen Schnecken nicht so schnell hoch….hoffe ich😉
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Bisher sind Kohlrabipflänzchen, Salat, Möhren, Radischen und Erdbeeren in Töpfen gelandet. Kartoffeln soll man prima in solchen Kartoffeltöpfen kultivieren können. Diese Methode werde ich auch noch ausprobieren. Wer von euch besitzt auch einen Topfgarten und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?

Meine Empfehlung zum Thema:

Natur in Spanien – Agaven, Kakteen und vieles mehr

Heute möchte ich einfach mal den neuen Blog einer Freundin aus Spanien vorstellen. Wer einmal sehen möchte, wie riesig Agaven dort werden, wird seine Freude an den vielen Fotos haben, die Marion auf ihren Streifzügen durch die Natur macht. Aber neben der schönen Seite gibt es dort leider auch große Probleme mit der Dürre. Pinienwälder sterben, Agaven vertrocknen zusehends und von den großen Feigenkakteen sind häufig nur noch verdorrte Reste übrig. Ein trauriger Anblick, aber man kann auch seine Augen vor dem Klimawandel nicht verschließen. Deswegen finde ich ihren Blog eine gute Idee und vorallem sehr informativ. Schaut einfach mal rein🙂

Skulpturen aus lufttrocknende Modelliermasse – oder einfach: Ton ohne Brennen

Nach den Skulpturen aus Porenbeton habe ich es nun mit einem anderen Material probiert. Mangels Brennofen benötigte ich eine Modelliermasse, die nicht gebrannt werden muss. Mittlerweile habe ich einige Massen gefunden, darunter beispielsweise „Fimo Air“. Bei Gerstaecker und Co. sind zudem noch andere Modelliermassen erhältlich. Leider sind diese Massen nicht so preiswert wie Töpferton, aber dafür spart man ja die Stromkosten für´s Brennen, die ja auch nicht zu unterschätzen sind.

Diese Modelliermassen lassen sich prima verarbeiten – kaum anders als Ton – und trocknen (je nach Materialdicke und Raumtemperatur) in wenigen Tagen an der Luft. Weiter kann man unfertige Werke in Frischhaltefolie einwickeln und problemlos am anderen Tag daran weiterarbeiten.

Neben den Vorteilen gibt es leider auch Nachteile. Lufthärtende Modelliermassen sind nicht wasserdicht. Unbehandelte Objekte sind daher nur für den Innenbereich geeignet, es sei denn, sie werden entsprechend behandelt. Ich habe meine Skulpturen für den Außenbereich daher zunächst mit Tiefengrund vorbehandelt und nach einer ausreichenden Trocknungszeit mit einem extrem wasserdichten Kunstharzlack überzogen, um diese vor Regen zu schützen. Wichtig ist auch zu wissen, dass die Objekte während der Trocknungszeit um ca. 7 % schrumpfen. Das ist nicht viel, will man allerdings ein Objekt direkt auf eine Wand modellieren, dann sollten Trocknungsrisse einkalkuliert werden, die anschließend nachbearbeitet werden müssen.

Alternative für Gartenskulpturen

Da ich noch einige Skulpturen plane, habe ich mich nach einer Alternative umgesehen und werden künftig auf Steinzeugton umsteigen. Bis ich einen Brennofen mein Eigen nennen kann, lasse ich meine Objekte von einem Brennservice brennen. In jeder größeren Stadt gibt es Bastel- oder Kunstbedarfläden, die diesen Brennservice für ein paar Euro anbieten.

Von Neidköpfen, Drolerie und Gaffköpfen..

… oder einfach nur kunstvolle Fassadendekoration

Mit ein paar neuen Kunstwerken melde mich aus meiner Winterpause zurück, auch wenn hier im Sauerland der Winter noch nicht schwinden will. Aber das Frühjahr, in dem wieder der Garten im Vordergrund steht, kommt ganz sicher und so habe ich mir ein paar Gedanken zu Gartendeko gemacht. Mehr aus einem Zufall heraus entstanden meine Neidköpfe, weil ich für unseren Kamin eine Relief als Abschluss brauchte…und tja, wie es dann so bei mir ist, werden es plötzlich immer mehr…

Der Ursprung dieser Fassendendekoration geht laut Wikipedia vermutlich auf die Kelten zurück, die allerdings feindliche Schädel als Abschreckung vor Feinden an ihren Häusern anbrachten. Ziemlich gruselig… Glücklicherweise ging man später dazu über, Fratzen aus Ton und Stein anzufertigen, die den Bewohner des Hauses Schutz vor bösen Mächten bieten sollten. Leider wurden an vielen Häusern die Verzierungen und Stuckelemente abgeschlagen und die Häuser den nachfolgenden schlichteren Baustilen anzupassen.

Meine Neidköpfe, Wasserspeier und andere Fabelwesen bestehen lufttrocknende Modelliermasse oder Ton und können als Fassadenschmuck eingeputzt oder einfach an der integrierten Aufhängevorrichtung an eine Wand, Mauer etc. aufgehängt werden. Jedes Werkstück ist ein Unikat und von mir per Hand modelliert. Wer Interesse an einem Neidkopf hat, kann sich gern bei mir melden oder einfach in meinen Dawanda-Shop schauen😉

Neidkopf

Neidkopf

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Tapeten gehören nicht nur an die Wand

Ein Gastbeitrag von Gabi P.

Langsam spricht es sich rum, dass Tapeten nicht nur für die Wände geeignet sind. Tapeten lassen sich vielfältig einsetzen und können ganz außergewöhnliche Akzente setzen. Angefangen vom selbst gestalteten Gemälde bis hin zum peppigen Ordner gegen den langweiligen Büroalltag. Wirft man erst mal den Kreativitätsmodus an, werden die Ideen nur so sprudeln. Tapeten sind einfach perfekt zum Basteln und Gestalten – und das nicht nur an der Wand.

Wenn barocke Tapeten aus dem Rahmen fallen

Einfach genial sind Designer-Tapeten und Barocktapeten. Mit den oft pompösen Mustern lassen sich viele Dinge verschönern. Wie wäre es mal mit einem fast echten barocken Gemälde? Tapeten findest du bei www.decowunder-tapeten.de. Wie es geht, erklären wir hier:

• suche dir deine Lieblingstapete aus. Gut sind bildhafte Muster, es geht aber auch jedes andere Tapetenmuster.
• du benötigst eine Sperrholzplatte in den Maßen, die das Bild später haben soll. Habst du viel Platz an der Wand, solltest du mit mindestens mit einer Größe von 60 x 80 Zentimetern rechnen. Ob Hoch- oder Querformat bleibt deinem Geschmack überlassen.
• Grundiere  die Platte mit einem Tiefengrund.
• Wähle einen guten Tapetenkleister für schwere Tapeten.
• Schneide die Tapeten entsprechend der Grundplatte reichlich zu mit einem Überstand von etwa 2 cm.
• Kleistere die Tapete ein und bringe diese auf die Platte. Den Überstand klappst du um und verklebst ihn auf der Rückseite.
• Lasse nun alles trocknen.

Nun solltest du das Bild nur noch in einen schönen und passenden Rahmen bringen und aufhängen. Die Wirkung ist grandios und du hast eine individuelle und einzigartige Wandgestaltung.

Da geht noch mehr mit Tapeten

Übrigens lassen sich nicht nur Bilder aus Tapeten herstellen. Auch Tabletts, Tische, Regale, Schränke, Geschenkkartons, Ordnungssysteme und Büroordner lassen sich individuell mit Tapeten gestalten. Ja selbst Rollos können aus Tapeten gefertigt werden. Dafür solltest du aber nur Vliestapeten verwenden. Originalität ist garantiert. Und die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Gerade selbst gestaltete Schränke können echte Hingucker werden und in Wohn- und Arbeitsräumen völlig neue Akzente setzen.

Tapeten mit Mustern können sehr dekorative Elemente in einem Raum sein. Dazu muss nicht die gesamte Wand tapeziert werden. In manchen Fällen, wie bei Mietwohnungen, ist das auch nicht möglich. Die Tapeten sollten für solche Akzente nicht zu einfach gestaltet sein. Je ungewöhnlicher die Tapete, desto besser. Entscheide dich für etwas Glamour und Prunk und wähle die Tapeten nach dem eigenen Einrichtungsstil. Verzichte dabei unbedingt auf unscheinbare Tapeten, denn diese verschwinden in der Raumumgebung.