Archiv | März 2014

Riesen-Bambus die Zweite – oder warum ein Blumentopf nun den Badezimmerboden ziert

Nachdem mein erster Versuch mit Bambussamen der Sorte Phyllostachys pubescens gescheitert ist, starte ich nun einen zweiten Versuch mit frischen Samen. Diesen habe ich von einer Gärtnerin, die sich bestens mit der Anzucht von exotischen Pflanzen auskennt und dies bereits seit 20 Jahren erfolgreich macht.

Auf der Suche nach möglichen Fehlern kommen nur vier Dinge in Frage:

  1. Der Bambussamen war zu alt und daher nicht mehr keimfähig
  2. Zu trocken, feucht oder kalt – oder alles zusammen
  3. Kokoserde eignet sich nicht zur Anzucht für Bambussamen
  4. Ich hätte den Samen (anders als in der Anleitung angegeben) leicht mit Erde abdecken müssen.

Wer erfolgreiche mit Kokoserde Bambus gezogen hat, den bitte ich es mir mitzuteilen. Bisher fand ich niemanden mit entsprechenden Erfahrungswerten.

Der zweite Versuch mit Riesenbambussamen

Diesmal habe ich einiges anders gemacht. Statt Kokoserde kam nun Anzuchterde zum Einsatz und der Topf steht nun mit Folie abgedeckt auf dem Badezimmerboden. Dort steht er, weil es dort eine Fußbodentemperierung gibt. Die ist nicht zu verwechseln mit anderen Fußbodenheizungen. Unsere ist an das Heizungssystem angeschlossen und erwärmt den Boden nur, statt richtig zu heizen. Meine Mitbewohner wurden zudem angewiesen, auf keinen – aber wirklich keinen Fall die Heizung auszuschalten. Ich werde weiter berichten und hoffentlich bald Fotos von ersten Erfolgen zeigen können 🙂

Nachtrag 23.05.14:

Hier endlich ein Foto vom Riesenbambus im Miniformat 🙂

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Erdhummel retten – oder königlicher Besuch im Gewächshaus

IMG_7872-001Die ersten Hummeln sind hier unterwegs – es handelt sich dabei um Hummelköniginnen, die aus dem Winterschlaf erwacht sind. Bereits ab einer Temperatur von 2 °C werden die Hummelköniginnen munter und machen sich auf, um den passenden Ort für ein neues Hummelnest zu finden. Arbeiterinnen fliegen erst ab einer Temperatur von 6 ° C und Bienen benötigen eine Mindesttemperatur von 10 °C für den ersten Ausflug aus dem Bienenstock. Dennoch kann es vorkommen, dass Hummelköniginnen von kälteren Temperaturen überrascht werden oder erschöpft vom Ausflug auf dem Boden herum krauchen.

So muss es der Hummel ergangen sein, die auf unserer Terrasse landete und sich Richtung Tür bewegte. Als ehemalige Imkerin habe ich natürlich ein großes Herz für die stachelbewehrten Flieger und nahm das pelzige Wesen auf, um es dann auf einen Teller mit einem Klecks Honig zu verköstigen. Sofort tauchte die Hummel ihren Saugrüssel in den Honig und ließ es sich schmecken. Damit sie die Nacht überlebt, setzte ich die Hummelkönigin in ein verschlossenes Zimmergewächshaus (natürlich mit Lüftungsöffnungen). Am nächsten Morgen verabschiedete sich der königliche Besuch brummend und sichtbar kräftiger in die Freiheit.

Hummeln als wichtige Pflanzenbestäuber im Frühjahr

Noch bevor die Honigbiene ihren warmen Bienenstock verlässt, fliegen die Hummeln, um den ersten Pollen zu sammeln und bestäuben somit die ersten frühblühenden Pflanzen. Ein wichtiger Pollenlieferant ist der Haselnussbaum und die Weide mit ihren „Kätzchen“. Daher ist es besser, Haselnuss und Weide erst nach der Blüte zu schneiden. Wer selbst eine erschöpfte Hummel findet, kann nach oben beschriebener Methode Hummeln und auch Bienen helfen, wieder zu Kräften zu kommen. Erschöpfte Hummeln stechen nicht, dafür fehlt ihnen die Kraft und solange sie nicht gequetscht werden, würden sie ohnehin nicht stechen. Das gleiche gilt für Bienen.

Hummelnest im Garten – was tun?

Etwa 16 Hummelarten stehen mittlerweile auf der Roten Liste für bedrohte Arten. In Nordrhein-Westfalen gelten einige Arten bereits als ausgestorben. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Hummeln, neben Wildbienen und Hornissen, durch das Bundesnaturschutzgesetzt besonders geschützt werden. Wer also ein Hummelnest im Garten findet, hat eigentlich Grund zur Freude. Es ist aber auch verständlich, dass man sich Sorgen macht, besonders wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe des Nestes spielen. Sollte das Hummelnest eine Gefahr darstellen, so kann ein Schädlingsbekämpfer, auch wenn er nach dem Namen nach nicht die geeignete Person zu sein scheint, helfen. Er wird das Nest vorsichtig entfernen und umsetzen. Ist das Hummelnest an einer Stelle, die man umgehen kann, so sollte man es dort lassen. Im Herbst geht ein Hummelnest natürlicherweise zugrunde, nur die Hummelkönigin wird überwintern und im Frühjahr ein neues Volk gründen. Der Besuch der Hummeln ist also zeitlich begrenzt! 😉

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Ungewöhnliche Pflanzgefäße – oder woraus bastel ich mir einen Blumentopf

Wie der Titel schon beschreibt, bin ich auf der Suche nach ungewöhnlichen oder auch verrückten Gegenständen, die man als Blumentopf nutzen kann. Auf Anhieb fallen mir alte Gefäße aus Zink ein, Emaille-Eimer und Wannen, Konservendosen und alte Sauerkrauttöpfe. Bei meinen Stöbergängen durch unsere diversen Gartenhütten fand ich alte Bienenkästen, die ich jetzt als Mini-Kräuterbeete umfunktioniert habe.

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Ich freue mich auf eure Ideen, die ihr mir als Kommentar hinterlassen könnt! 🙂

Ab wann legen Laufenten Eier – oder wenn der Bert mit der Erna

IMG_7951Im letzten Jahr kamen drei neue Mitbewohner hier an – Bert, Erna und Gundula – drei Laufenten. Gundula (braune Ente) habe ich selbst als Küken aufgezogen, ihre damaligen Gefährten hatten es nicht geschafft, da ich aus Unwissenheit kranke Tiere auf dem Markt kaufte. Da Laufenten soziale Tiere sind, holte ich später Bert und Erna als Jungtiere dazu. Die drei sind seither unzertrennlich und verteidigen sich prächtig gegen Hund, Katzen und dem für Laufenten gefährlichen Habicht.

Seit Anfang März warte ich gespannt auf das erste Ei. Aber bisher tat sich da nichts -stattdessen sah ich heute, dass Bert mit Erna anbändelte und Erfolg bei ihr hatte. Nun habe ich recherchiert und gegoogelt, wie lange es jetzt noch zum ersten Ei dauern kann. Auf dieser Seite wurde ich fündig. Demnach wird morgen das erste Ei gelegt. Wie ich mich freue! 😀

Laufenten halten

Meine drei Laufenten bewohnen eine Gartenhütte von ca. 2 x 2 Meter und 2,5 Meter in der Höhe. Der Boden ist betoniert, so kann auch der Marder oder Fuchs sich nicht heimlich unten durchbuddeln. Eine Wandseite ist komplett verglast, so dass auch an dunklen Wintertagen noch genug Licht einfallen kann. Die anderen Wände sind mit Efeu bewachsen und werden so auf natürliche Weise gedämmt. Viele Geflügelhalter nutzen Stroh als Unterlage, ich selbst habe mich für Kleintierstreu entschieden, da ich der Meinung bin, dass es trockener bleibt. Das verschmutzte Streu wird bei mir kompostiert. Auch wenn meine Laufenten dicht beisammensitzen, so haben alle Enten ein eigenes Nest mit Stroh zur Verfügung. Um die Hütte herum ist ein mit Kaninchendraht verschlossener Auslauf, den ich nutze, wenn ich tags unterwegs und nicht abschätzen kann, dass ich vor Einbruch der Dämmerung zurück bin. So können die Laufenten draussen sein, sind aber vor dem Habicht und anderen Räubern geschützt, bis ich die Stalltür schließen kann. Es ist wichtig, die Enten nachts einzusperren, sonst erlebt man irgendwann morgens einen unschönen Anblick.

Noch etwas zum Thema Füttern: Laufenten sollte man besser außerhalb des Stalls füttern und tränken. Sie haben die Angewohnheit wild rumzuplanschen, sodass man bei einer Fütterung im Stall ständig die Unterlage erneuern müsste. Damit Enten Futter aufnehmen können, benötigen Sie Sand mit kleinen Steinchen, den sie entweder im Garten finden oder ihnen extra zur Verfügung gestellt werden muss. Wie eben erwähnt, planschen Laufenten gern und als Wasservögel sollten sie zumindest einen kleinen Teich dafür haben.

 

Laufenten und Garten

Als Schneckenvertilger waren Laufenten mal groß in Mode. Oftmals wurde dabei vergessen, dass Laufenten viel laufen müssen und wollen. Ein Garten sollte daher mindestens 500 qm und größer sein. Eine Umzäunung ist sinnvoll, wenn man seine Enten nicht in Nachbars Garten suchen will. Laufenten vertilgen im Übrigen nicht nur Schnecken, sondern mögen auch gern Salat und anderes Grünzeug. Wer seinen Salat für sich alleine haben möchte, sollte den Gemüsegarten umzäunen und dort die gefräßigen Nacktschnecken selbst absammeln 😉 Wenn man von den Vorbereitungen für die Laufentenhaltung absieht, sind die Enten selbst sehr pflegeleicht und unkompliziert. Ich persönlich kann mich jeden Tag aufs Neue an ihnen erfreuen, wenn sie als Trio durch den Garten wandern.

Laufenten züchten

Wer mit dem Gedanken spielt, Laufenten zu züchten, sollte vorher überlegen, ob genügend Platz für weitere 10 oder mehr Laufenten vorhanden ist. Denn so viele Eier werden in der Regel von einer Laufente gesammelt und anschließend ausgebrütet. Ich kann es verstehen, dass es spannend ist, mal mitzuerleben wie Küken schlüpfen, aber die Bedingungen sollten schon vorher stimmen. Nicht zu vergessen ist auch der finanzielle Aspekt. Viele Laufenten benötigen im Winter auch reichlich Futter 😉 Wenn ich meine Erfahrung nehme, dann benötigt man ca. 1 Sack Futter pro Laufente für einen Winter. Allerdings muss ich dazu erwähnen, dass hier räuberische Meisen und Spatzen unterwegs sind und sich ebenfalls über das Futter freuten.  

Laufenten leihen

Es gibt Laufentenhalter, die Laufenten wochenweise verleihen. Ich persönlich halte davon nicht viel. Aus dem einfachen Grund, weil Laufenten sich erst an eine neue Umgebung gewöhnen müssen und das kann erfahrungsgemäß ein bis zwei Wochen dauern. Ich denke, dieses Hin und Her bedeutet für die Tiere nur Stress und der sich die Laufenten ausleiht hat dann wenig Freude an verängstigten Tieren. Entweder entscheidet man sich mit allem Drum und Dran für die Haltung oder man nutzt für die Schneckenbekämpfung einfach andere Methoden 🙂

Nachtrag: Das erste Ei fand ich am Morgen des 3.Tages nach der Paarung im Stall! Es dauert also doch etwas länger. Seitdem finde ich täglich ein Ei. Das aber bei zwei legereifen Laufenten.

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Mosaik für In- und Outdoor – einfach selber machen

IMG_2756Mosaik-Möbel und Accessoires sind im Garten schöne Eyecatcher, die man mit ein paar Materialien leicht selbst gestalten kann. Wichtig ist ein fester Untergrund. So können zwar Tontöpfe mit Mosaik beklebt werden, aber keine flexiblen Plastiktöpfe. Ton, Holz, Beton oder verputzte Wände sind ideal für die Herstellung von Mosaiken. Als Kleber verwende ich selbst fertigen Dispersionskleber
aus einem Eimer. Das hat den Vorteil, dass der Kleber immer direkt fix und fertig zur Hand ist, wenn man gerade Lust hat ein größeres -Bild weiterzukleben. Es ist wichtig, dass es heller Kleber ist – dunkler Kleber könnte später unschön zwischen hellen Fugen durchschimmern.

Mosaiksteine  aus unterschiedlichen Materialien

Für ein Mosaik können fertige Mosaiksteine aus Keramik oder Glas gekauft werden. Man kann aber auch alte Fliesen zu Bruch schlagen oder Glasscheiben entsprechend zerkleinern. Altes Porzellan hat ebenfalls seinen Reiz als Mosaik.

Mosaik kleben

Der Untergrund für ein Mosaik muss von Schmutz, Fett und sonstigen Verschmutzungen gereinigt werden. Holz wird am besten vorher kurz angeschliffen. Dann wird der Mosaikkleber aufgetragen. Dabei immer nur stückchenweise vorgehen, denn der Kleber trocknet recht schnell an. Den Kleber nur so dick auftragen, dass die Mosaiksteine minimal eingebettet sind – also bei Glasmosaiken recht dünn.

Mosaik verfugen

Fugenmasse gibt es in unterschiedlichen Farben. Ich verwende für meine Mosaike Fugenweiß. An vertikalen Flächen komme ich selbst mit einem Schwamm für das Auftragen am besten klar. Es gibt im Handel auch spezielle Wischer dafür. Mit dem Schwamm, den ich in die Fugenmasse tauche, fülle ich die Zwischenräume des Mosaiks gut aus. Sobald die Oberfläche der Fugen angetrocknet ist, wird die überflüssige Fugenmasse mit einem Schwamm weggewischt. Leichte Schlieren können auch am nächsten Tag nochmal gründlich entfernt werden, wenn die Fugenmasse vollkommen durchgetrocknet ist.

Von der Kunst im Garten – oder die Transparenz vom Innen zum Außenbereich

von  Susanne Westhoff –  Künstlerin für Malerei und REDesign aus Altmetall – Dipl.-Ing. Architektin bild 1

Zu einem entspannten angenehmen Wohnen gehört  auch immer der Blick ins Freie. Traumhaft schön, wenn dieser Blick ins attraktive  Grüne fallen kann und man dieses noch dazu für sich nutzen und frei gestalten kann.  Gartenbereiche  können Entspannung,  Erholung, Inspiration und Arbeitsquelle zugleich sein. In meinem Fall trifft alles zu. Beruflich arbeite ich am liebsten unter freiem Himmel,  schweiße Skulpturen aus Altmaterialien und recycle so Industrieschrott. 

Manchmal kombiniere ich sie mit anderen Werkstoffen wie Glas oder auch Holz.  Daraus entstehen dann die unterschiedlichsten Objekte und Skulpturen. Zum Teil sind dieses  nutzbare Kunstobjekte, funktional, wie z.B.  Tisch-, Stuhl-,  Wand-  oder auch Schalenskulpturen. Ich unterscheide vor allem Skulpturen für den Innenbereich (Interiors)  und Skulpturen für den Außenbereich (Outdoorskulpturen). Während Interiors  meist sehr stark gesäubert in blanker Metalloptik erstrahlen, dürfen sie   im Außenbereich gerne  nach einer gründlichen Säuberung und Reinigung rosten.  Für den Gartenbereich eignen sich zudem auch sehr gut größere Skulpturen.  Möchte man kleine Skulpturen  zeigen, sollten sie möglichst auf Terrassen oder Balkonen platziert werden, in der Nähe von Sitz- und  Ruhezonen im unmittelbarem Sichtkontakt und so, dass sie nicht durch angrenzende Begrünung  verdeckt werden oder gar geklaut werden können.  Schön eignen sich  hierfür  kleine Sockel oder Stelen, entweder auch aus Altmetall oder man passt sich den örtlichen Gegebenheiten an,  setzt sie so in Szene, dass sie zusätzlich den Charakter und Charme des Gartens unterstreichen, man sie vielleicht sogar noch mit Wasserspielen, Brunnen oder Beleuchtungselementen betont.  

Wunderschön ist es, wenn man den Fußbodenbelag in die Gestaltung mit integrieren kann, man  kleine Inseln schafft, die sich dann  einfach in Material, Form und Farbe  und dann auch durch Kunst unterscheiden und wunderschön voneinander abheben. Stelen  können Mauervorsprünge  und Brüstungselemente sein, Baumstämme, große Steine, ausrangierte Möbel, Bohlen, Kisten oder Fässer. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wenn man die Übergänge vom Innen zum Außenbereich nutzen möchte  und nicht gleich über einen Wintergarten  verfügt, genügt es auch oft, die Kunst in die Sichtachsen der vorhandenen größten Fensterflächen der Wohnung/ des Hauses zu platzieren,   sodass man sie bequem aus dem Haus beobachten kann.  Idealerweise von einem Ihrer bevorzugten Lieblingsplätze.  Stellen sie auch Ihr Mobiliar so, dass sie immer den direkten Blick ins Freie genießen können. So hat man das ganze Jahr Freude daran.  Besonders reizvoll für mich sind dabei immer die Beobachtungen und Sichten aus verschiedenen Witterungs-  und Lichtverhältnissen. Im Haus sind dies schlicht und ergreifend normale Lichtquellen, die aber auch immer wechseln können, sei es durch  flackerndes warmes Kaminlicht oder  dem Schein einer Kerze, die  noch dazu  eine angenehm warme, gemütliche  Stimmung zaubern. Im Außenbereich ist es die Sonne selbst, die diese schöne Effekte erzielt, ebenso wie Schnee, Laub oder einfach die herabgefallenen Blüten eines Kirschbaumes.

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Hier sehen sie eine Skulpturenschale, so platziert, dass  sie bequem vom Wohnzimmer  aus zu sehen ist und  mitten im Blütenmeer versinkt. Diese Vogelschale ist sowohl  für den Innen oder Außenbereich geeignet.

Im Innenbereich bleibt sie in dieser Metalloptik, während sie im Außenbereich Rost ansetzen würde.

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Diese drei Hasen habe ich  während Ihrer Entstehung fotografiert.  Besonders schön war für mich hier, die strahlend helle und klare Wintersonne einzufangen mit dem wunderschönen Farbkontrast des Rostes im Schnee.  Ebenfalls zu sehen von markanten Wohlfühlplätzen des Hause, nämlich vom Ess- und Kochbereich des Hauses. 

Möchte man auf die Metalloptik  im Außenbereich nicht verzichten, sollte man sich für eine Skulptur aus hochwertigem Edelstahl entscheiden. Ansonsten benötigen sie trotz Oberflächenschutz nach einer gewissen Zeit immer eine Pflege.

Metallobjekte sind hervorragende Licht- und Schattenspielobjekte, weil filigran und leicht.  Wie bei einem Scherenschnitt werfen sie Ihre  Konturen und Formen in Licht und  Schatten an die Wand oder Boden. Manchmal reicht es schon aus, sie bei strahlendem Sonnenschein auf schlichtem weißen Hintergrund zu zeigen, um tolle Effekte zu erzielen.  (Hier: Terrasse)

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Meine Arbeiten können sie  in regelmäßigen Abständen in  Ausstellungen  sehen. Parallel sind sie immer  in umfangreichen  Online Galerien auf meiner Webseite ausgestellt, wo sie diese auch gerne  käuflich erwerben können. http://www.REDesign-ARTS.de

Dort informiere ich auch über Ausstellungen und Workshops.

Kursprogramm 2014: Schrottkunst schweißen und ab sofort buchbar. Bei Fragen kontaktieren Sie mich auch gerne über Mail:  sw@echtrot.de Interaktiv finden sie mich auf Facebook:  https://www.facebook.com/REDesign.ARTS

 

Indoor-Gartenarbeit – oder was steht denn da alles auf der Fensterbank

Heute kam ein riesen Paket von einer Bekannten an, die ich durch eine Pflanzentauschgruppe auf Facebook kennengelernt habe. Das ist wie Weihnachten, wenn man die Pflänzchen gut eingemummelt aus den Verpackungs-Chips fischt und vorher gar nicht genau wusste, was alles drin sein wird 😉

Gefunden habe ich dann einen putzigen, gerade 1cm großen Mammutbaum. Der hat es nun auf der Fensterbank warm und hell und ich hoffe, dass er auch bei mir wächst. Eine Glückskastanie leistet den Palmen im Bad nun Gesellschaft, ebenso das Gewächs was mir bisher völlig unbekannt war – eine Bulbine. Dann gab es noch einiges für den Garten – Päonienknollen, Bambus, Frühlingsblüher, Binsenkraut usw. Tolle Sache so ein Pflanzentausch und ich bedauere es, dass ich erst jetzt drauf gekommen bin.

Wer zu uns Pflanzen-Enthusiasten stoßen möchte und was abzugeben hat oder selbst sucht, kann uns gern hier besuchen.

Ach ja und während alle anderen von herrlichen Sonnenschein berichten (mal ausgenommen meine verrückte Freundin aus Spanien, die über Hitze klagt :-P), friere ich hier an meinem Nordhang und freue mich über erste Keimlinge auf der Fensterbank. Yeah, meine ersten Sonnenblumen strecken die Köpfe aus der Erde und auch der Dill keimt schon prima vor sich hin.

Was steht denn schon bei euch so auf der Fensterbank rum? 🙂

Unkraut ohne Chemie vernichten

Auch in einem sogenannten „Biogarten“ wächst Unkraut, das nicht unbedingt im Beet erwünscht ist. Zum Beispiel die Quecke – kaum ausgerissen (beim Hanggarten besteht dabei auch noch Absturzgefahr :-D) kommt sie kurze Zeit doch wieder. In dem Blog Lindwurmfeste fand ich jetzt ein biologisches Unkrautbekämpfungsmittel, das man mit ein paar haushaltsüblichen Mittelchen einfach selbst zusammenmischen kann.

Ich werde es demnächst ausprobieren und berichten ob es funktioniert hat. Im Übrigen sollte man die Finger von Roundup und Co. lassen. Nicht nur, weil diese Unkrautvernichtungsmittel giftig sind und auch andere Pflanzen absterben lässt, sondern weil Roundup, bzw. der Inhaltsstoff Glyphosat unter Verdacht steht, auch giftig für Mensch, Säugetiere und Amphibien zu sein. Mehr Informationen erfahrt ihr in diesem Video.

Unkraut-Vlies für den Garten

Unkraut-Vlies hat eine vorbeugende Wirkung gegen Unkräuter. Dort wo Unkraut im Nachhinein nur schwer zu entfernen ist, beispielsweise bei Kieswegen, kann ein Unkraut-Vlies vor dem Kies-Schütten auf die vorbereitete Fläche ausgelegt werden. Ich persönlich verwende keine, da ich eher einen Wildgarten habe, indem „Unkräuter“ wie Löwenzahn und Brennnesseln als Futterpflanzen für Insekten ebenfalls willkommen sind. Diese Unkrautfolien sind meiner Meinung nach aber immer noch besser als versprühtes Gift 😉

Und noch ein Gedanke zu „Unkraut“: Gerade die lästigen Kräuter wie Quecke und Giersch sind wertvoll Heilkräuter. Dazu werde ich bei Gelegenheit noch etwas zu posten.