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Pflanzen versenden: Verpackungstipps

Pflanzen versenden kann eine ganz schön heikle Sache sein. Manche Sämlinge oder Blumen sind so zart, dass sie leicht brechen können. Andere können keinen einzigen Tag ohne Wasser sein und würden ohne Feuchtigkeit auf dem Postweg verdursten. Deswegen hier ein paar Tipps:

• Stauden, Zimmerpflanzen, junge Sträucher und Bäumchen werden am besten ohne Topf versendet. Um den Wurzelballen eine oder mehrere Lagen feuchtes Küchentuch schlagen und das ganze mit Klarsichtfolie umwickeln. So bleibt auch die Erde gut zusammen. Wenn man mag, kann man das ganze nochmal in Zeitungspapier wickeln.
• Sämlinge und andere kleinen Pflanzen finden Schutz in leere Toilettenpapier- oder Küchenrollen. Auch hier unbedingt die zarten Wurzeln mit feuchtem Küchenpapier umwickeln.
• Stecklinge von Epiphyllums, Kakteen und Sukkulenten benötigen eigentlich keine Feuchtigkeit und können in Zeitungspapier versendet werden.
• Zum Verpacken eignen sich auch viele andere Umverpackungen: Plastikschalen von Obst und Gemüse, Eisbecher, Pralinenschachteln usw.
• Leerräume im Karton lassen sich entweder mit Verpackungschips, lose zusammengeknubbeltes Zeitungspapier oder mit Luft gefüllte Kunststofftüten füllen.
• Den Versandzeitraum legt man am besten am Anfang der Woche (Mo-Mi), damit das Pflanzenpaket nicht über das Wochenende in irgendeiner Postfiliale herumliegt.

Falls ihr noch mehr Tipps dazu habt, schreibt mir einfach :-)

Günstige Blumenampel selbst gemacht

Nächsten Sommer benötige ich einige (viele) Blumenampeln für meine Epiphyllums.

Jedenfalls mag ich keine Hängeampeln aus Plastik und so habe ich mir gedacht, ich bohre einfach in Tontöpfen Löcher hinein und hänge die Töpfe an Paketschnüre oder ähnliches auf. Das geht auch erstaunlich einfach. Zuerst mit einem sehr kleinen Steinbohrer vorbohren und das Loch anschließend mit einem dickeren Bohrer vergrößern.
Blumenampel selbst gemacht
Schneller hat man auch keinen neuen Blumentopf gekauft 😉 Dann nur noch Schnüre durchziehen, verknoten, vielleicht noch einen Schlüsselring zum einfachen Aufhängen anbringen und fertig.

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Sollen die Töpfe im Garten hängen, ist es besser, wenn im Boden auch noch Abzugslöcher für das Wasser gebohrt werden.
Ich selbst verwende die Hängeampeln aus Ton nur als Übertöpfe, damit die Pflanzen im Sommer nicht so schnell austrocknen.

Bilderrahmen Upcycling: Fensterbild mit Pflanzen selber machen

Mit Bilderrahmen rahmt man ja normalerweise Bilder, aber es gibt auch zahlreiche andere Möglichkeiten, Bilderrahmen zu gestalten. Zum Beispiel als Fensterbild mit Pflanzen, wie auf dem nachfolgenden Foto zu sehen ist. Fensterbild Das braucht man, um diese Bilderrahmen-Deko nachzubauen:

  • 2 gleiche Bilderrahmen (z.B. diese hier)
  • Scharniere mit passenden Schrauben (erhältlich im Baumarkt)
  • 1 Schmuckkasten-Verschluss (erhältlich im Baumarkt oder Bastelladen)
  • 2 Rundschrauben
  • Ca. 1,5 Meter Schnur
  • Pflanzen-Bindedraht

Bild 1 An Werkzeug wird nur ein kleiner Schraubenzieher, alternativ ein Akkuschrauber, ein Hammer, eine Zange (Kombizange) benötigt. Bilderrahmen-Kasten bauen Aus den beiden Bilderrahmen wird ein Kasten gebaut. Dafür werden Glasscheiben und Rückwände entnommen. Die schwarzen Striche im Bilderrahmen sind hier die Metalllaschen, um die Glasscheiben hinterher wieder einsetzen zu können. Allerdings sind sie für unseren Zweck etwas zu lang und stehen über das Glas, was störend wirkt. Deswegen werden die kurzerhand abgeknipst. Bild 3 Danach werden die Scharniere an der unteren Seite der Bilderrahmen angeschraubt und an den gegenüberliegenden Seiten der Schmuck-Kastenverschluss angebracht. Bild 8 Bild 10 Jetzt können auch die Glasscheiben wieder eingesetzt werden. Sollten Ihre Bilderrahmen keine Metalllaschen haben, kann die Glasscheibe auch mit etwas transparentem Silikon fixiert werden. Damit ist das Grundgerüst für die Deko bereits fertig. Bild 13 Fensterbild mit Pflanzen gestalten Hier kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Nur kann man nicht jede Pflanze einfach in einen Glaskasten setzen, deswegen kommen hier Tillandsien für Trockenterrarien zum Einsatz. Sie benötigen keine Erde und kommen einfach nur mit etwas Feuchtigkeit (hin und wieder etwas Dünger) aus. Aus diesem Grund ist der Glaskasten aufklappbar, damit sie regelmäßig besprüht werden können. Bild 14   Bild 21 Besonders hübsch sehen Tillandsien aus, wenn sie wie in der Natur an Bäumen wachsen. Ein schöner knorriger Zweig soll dies hier nachahmen. Am Boden wurde zur zusätzlichen Verschönerung ein wenig Moos eingebracht. IMG_1201 Zum Schluss werden nur noch die Ringschrauben für die Aufhängung angebracht und schon ist ein außergewöhnliches Fensterbild entstanden, das garantiert nicht jeder hat 😉 Viel Spaß beim Basteln!

Ungewöhnliche Pflanzgefäße – oder woraus bastel ich mir einen Blumentopf

Wie der Titel schon beschreibt, bin ich auf der Suche nach ungewöhnlichen oder auch verrückten Gegenständen, die man als Blumentopf nutzen kann. Auf Anhieb fallen mir alte Gefäße aus Zink ein, Emaille-Eimer und Wannen, Konservendosen und alte Sauerkrauttöpfe. Bei meinen Stöbergängen durch unsere diversen Gartenhütten fand ich alte Bienenkästen, die ich jetzt als Mini-Kräuterbeete umfunktioniert habe.

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Ich freue mich auf eure Ideen, die ihr mir als Kommentar hinterlassen könnt! 🙂

Von der Kunst im Garten – oder die Transparenz vom Innen zum Außenbereich

von  Susanne Westhoff –  Künstlerin für Malerei und REDesign aus Altmetall – Dipl.-Ing. Architektin bild 1

Zu einem entspannten angenehmen Wohnen gehört  auch immer der Blick ins Freie. Traumhaft schön, wenn dieser Blick ins attraktive  Grüne fallen kann und man dieses noch dazu für sich nutzen und frei gestalten kann.  Gartenbereiche  können Entspannung,  Erholung, Inspiration und Arbeitsquelle zugleich sein. In meinem Fall trifft alles zu. Beruflich arbeite ich am liebsten unter freiem Himmel,  schweiße Skulpturen aus Altmaterialien und recycle so Industrieschrott. 

Manchmal kombiniere ich sie mit anderen Werkstoffen wie Glas oder auch Holz.  Daraus entstehen dann die unterschiedlichsten Objekte und Skulpturen. Zum Teil sind dieses  nutzbare Kunstobjekte, funktional, wie z.B.  Tisch-, Stuhl-,  Wand-  oder auch Schalenskulpturen. Ich unterscheide vor allem Skulpturen für den Innenbereich (Interiors)  und Skulpturen für den Außenbereich (Outdoorskulpturen). Während Interiors  meist sehr stark gesäubert in blanker Metalloptik erstrahlen, dürfen sie   im Außenbereich gerne  nach einer gründlichen Säuberung und Reinigung rosten.  Für den Gartenbereich eignen sich zudem auch sehr gut größere Skulpturen.  Möchte man kleine Skulpturen  zeigen, sollten sie möglichst auf Terrassen oder Balkonen platziert werden, in der Nähe von Sitz- und  Ruhezonen im unmittelbarem Sichtkontakt und so, dass sie nicht durch angrenzende Begrünung  verdeckt werden oder gar geklaut werden können.  Schön eignen sich  hierfür  kleine Sockel oder Stelen, entweder auch aus Altmetall oder man passt sich den örtlichen Gegebenheiten an,  setzt sie so in Szene, dass sie zusätzlich den Charakter und Charme des Gartens unterstreichen, man sie vielleicht sogar noch mit Wasserspielen, Brunnen oder Beleuchtungselementen betont.  

Wunderschön ist es, wenn man den Fußbodenbelag in die Gestaltung mit integrieren kann, man  kleine Inseln schafft, die sich dann  einfach in Material, Form und Farbe  und dann auch durch Kunst unterscheiden und wunderschön voneinander abheben. Stelen  können Mauervorsprünge  und Brüstungselemente sein, Baumstämme, große Steine, ausrangierte Möbel, Bohlen, Kisten oder Fässer. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wenn man die Übergänge vom Innen zum Außenbereich nutzen möchte  und nicht gleich über einen Wintergarten  verfügt, genügt es auch oft, die Kunst in die Sichtachsen der vorhandenen größten Fensterflächen der Wohnung/ des Hauses zu platzieren,   sodass man sie bequem aus dem Haus beobachten kann.  Idealerweise von einem Ihrer bevorzugten Lieblingsplätze.  Stellen sie auch Ihr Mobiliar so, dass sie immer den direkten Blick ins Freie genießen können. So hat man das ganze Jahr Freude daran.  Besonders reizvoll für mich sind dabei immer die Beobachtungen und Sichten aus verschiedenen Witterungs-  und Lichtverhältnissen. Im Haus sind dies schlicht und ergreifend normale Lichtquellen, die aber auch immer wechseln können, sei es durch  flackerndes warmes Kaminlicht oder  dem Schein einer Kerze, die  noch dazu  eine angenehm warme, gemütliche  Stimmung zaubern. Im Außenbereich ist es die Sonne selbst, die diese schöne Effekte erzielt, ebenso wie Schnee, Laub oder einfach die herabgefallenen Blüten eines Kirschbaumes.

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Hier sehen sie eine Skulpturenschale, so platziert, dass  sie bequem vom Wohnzimmer  aus zu sehen ist und  mitten im Blütenmeer versinkt. Diese Vogelschale ist sowohl  für den Innen oder Außenbereich geeignet.

Im Innenbereich bleibt sie in dieser Metalloptik, während sie im Außenbereich Rost ansetzen würde.

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Diese drei Hasen habe ich  während Ihrer Entstehung fotografiert.  Besonders schön war für mich hier, die strahlend helle und klare Wintersonne einzufangen mit dem wunderschönen Farbkontrast des Rostes im Schnee.  Ebenfalls zu sehen von markanten Wohlfühlplätzen des Hause, nämlich vom Ess- und Kochbereich des Hauses. 

Möchte man auf die Metalloptik  im Außenbereich nicht verzichten, sollte man sich für eine Skulptur aus hochwertigem Edelstahl entscheiden. Ansonsten benötigen sie trotz Oberflächenschutz nach einer gewissen Zeit immer eine Pflege.

Metallobjekte sind hervorragende Licht- und Schattenspielobjekte, weil filigran und leicht.  Wie bei einem Scherenschnitt werfen sie Ihre  Konturen und Formen in Licht und  Schatten an die Wand oder Boden. Manchmal reicht es schon aus, sie bei strahlendem Sonnenschein auf schlichtem weißen Hintergrund zu zeigen, um tolle Effekte zu erzielen.  (Hier: Terrasse)

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Meine Arbeiten können sie  in regelmäßigen Abständen in  Ausstellungen  sehen. Parallel sind sie immer  in umfangreichen  Online Galerien auf meiner Webseite ausgestellt, wo sie diese auch gerne  käuflich erwerben können. http://www.REDesign-ARTS.de

Dort informiere ich auch über Ausstellungen und Workshops.

Kursprogramm 2014: Schrottkunst schweißen und ab sofort buchbar. Bei Fragen kontaktieren Sie mich auch gerne über Mail:  sw@echtrot.de Interaktiv finden sie mich auf Facebook:  https://www.facebook.com/REDesign.ARTS

 

Indoor-Gartenarbeit – oder was steht denn da alles auf der Fensterbank

Heute kam ein riesen Paket von einer Bekannten an, die ich durch eine Pflanzentauschgruppe auf Facebook kennengelernt habe. Das ist wie Weihnachten, wenn man die Pflänzchen gut eingemummelt aus den Verpackungs-Chips fischt und vorher gar nicht genau wusste, was alles drin sein wird 😉

Gefunden habe ich dann einen putzigen, gerade 1cm großen Mammutbaum. Der hat es nun auf der Fensterbank warm und hell und ich hoffe, dass er auch bei mir wächst. Eine Glückskastanie leistet den Palmen im Bad nun Gesellschaft, ebenso das Gewächs was mir bisher völlig unbekannt war – eine Bulbine. Dann gab es noch einiges für den Garten – Päonienknollen, Bambus, Frühlingsblüher, Binsenkraut usw. Tolle Sache so ein Pflanzentausch und ich bedauere es, dass ich erst jetzt drauf gekommen bin.

Wer zu uns Pflanzen-Enthusiasten stoßen möchte und was abzugeben hat oder selbst sucht, kann uns gern hier besuchen.

Ach ja und während alle anderen von herrlichen Sonnenschein berichten (mal ausgenommen meine verrückte Freundin aus Spanien, die über Hitze klagt :-P), friere ich hier an meinem Nordhang und freue mich über erste Keimlinge auf der Fensterbank. Yeah, meine ersten Sonnenblumen strecken die Köpfe aus der Erde und auch der Dill keimt schon prima vor sich hin.

Was steht denn schon bei euch so auf der Fensterbank rum? 🙂

Der Hund als Gärtner – oder wie halte ich den Hund nur von der Gemüsesaat fern

Ein Gemüsegarten sollte her, doch mit einem Hund ist das gar nicht so einfach. Also musste unbedingt ein Zaun her…natürlich sollte er sein, kein Baumarktzaun oder ähnliches. Also habe ich mit ganz viel Mühe begonnen einen Flechtzaun aus Haselnussruten zu bauen.

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Während der Bauarbeiten zeigten sich jedoch schnell die Schwachstellen. So ein Hund mit einem Stockmaß von mehr als 50 cm kann mal locker über einen ein Meter hohen Zaun springen und wenn das zu anstrengend wird, geht auch unten durch robben. Irgendwann ahnte ich, dass ich mit ökologisch und natürlich nicht weiterkomme und griff verzweifelt zum Äußersten 😀

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Irgendwann finde ich noch eine passende Alternative, die mir besser gefällt 😉