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Gartenzäune aus Schmiedeeisen: Schmuckvolle Dekoelemente

Gartenzäune aus Schmiedeeisen sind attraktive Dekoelemente im Außenbereich. Sie erfüllen nicht vorrangig eine Schutzfunktion, sondern dienen vielmehr zur schmuckvollen Einfriedung eines Grundstücks. Schmiedeeiserne Gartenzäune überzeugen durch eine rustikale Ausstrahlung und sind Ausdruck eines individuellen Lebensgefühls. Eine aufmerksamkeitsstarke Wirkung erzielen die Zäune, wenn sie mit einem Mauersockel aus Natursteinen kombiniert und um ein schmiedeeisernes Gartentor ergänzt werden. In Abhängigkeit vom Design lassen sich reizvolle Effekte mit einem Gartenzaun aus Schmiedeeisen erzielen. Die Einfriedung kann im Stil englischer Landgüter oder in mediterraner Optik gestaltet werden.

Gartenzäune aus Schmiedeeisen: Langlebig und pflegeleicht
Gartenzäune aus Schmiedeeisen unterscheiden sich von Grundstückseinfriedungen aus Holz durch ihre Langlebigkeit, die hohe Wertbeständigkeit und die pflegeleichten Eigenschaften. Das Material wird vor der Verarbeitung feuerverzinkt und erhält eine Pulverbeschichtung. Die Oberfläche wird auf diese Weise äußerst widerstandsfähig und unempfindlich gegen äußere Witterungseinflüsse. Verschmutzungen oder Moosbildung können ohne chemische Reinigungsmittel entfernt werden. Die glatte Oberfläche des Metalls lässt sich kinderleicht von Schmutz und Algen befreien. Dazu genügen klares Wasser und ein sauberes Tuch. Ein regelmäßiges Streichen oder Imprägnieren, wie es bei einem Gartenzaun aus Holz erforderlich ist, entfällt bei einem Gartenzaun aus Schmiedeeisen.

Dekoratives Design bei schmiedeeisernen Gartenzäunen
Dank individueller Gestaltungsmöglichkeiten wertet ein Gartenzaun aus Schmiedeeisen das Haus oder den Garten optisch auf. In Abhängigkeit vom Architekturstil des Hauses kann das Design des schmiedeeisernen Gartenzaunes perfekt angepasst und abgestimmt werden. Auf diese Weise zaubert ein dekorativer Zaun aus Metall eine mediterrane Atmosphäre oder den Charme englischer Herrenhäuser in den Außenbereich. Wer den Gartenzaun ausschließlich aus dekorativen Gründen einsetzt, kann auf leicht geschwungene Elemente oder Zaunfelder mit verspielten Verzierungen zurückgreifen. Professionelle Handwerksbetriebe fertigen den Gartenzaun nach individuellen Vorgaben an. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind in diesem Bereich nahezu keine Grenzen gesetzt. Nach einer gründlichen Bedarfsanalyse erfolgt die Fertigung des Gartenzaunes auf der Grundlage der Kundenwünsche.

Gartenzäune aus Schmiedeeisen mit Schutzelementen
Obwohl für die Mehrzahl aller Grundstücksbesitzer die dekorative Wirkung eines schmiedeeisernen Gartenzaunes im Vordergrund steht, möchten einige nicht auf Schutzelemente verzichten, um eine potenzielle Gefährdung durch einen Einbruchdiebstahl zu minimieren. Eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher und Diebe haben hohe Spitzen. Diese können dekorativ in das Zaunelement eingefügt werden, ohne dass die Optik darunter leidet. Auf diese Weise werden sicherheitsrelevante und ästhetische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Darüber hinaus ist auf eine feste Verankerung der Gartenzäune zu achten. Idealerweise werden die Zaunpfeiler oder ganze Elemente in den Boden eingelassen und mit Estrich fixiert. Dadurch lassen sich selbst Elemente mit unterschiedlicher Höhe und abweichendem Design geschmackvoll miteinander kombinieren.

Vorsicht Kettensäge: Arbeitsschutz beim Sägen

Normalerweise sind Kettensägen dazu gemacht problemlos durch dicke Holzstämme zu schneiden. Wenn sich beispielsweise der Nachbar schon häufiger über die in seinen Garten reichenden Äste des alten Apfelbaumes beschwert hat und diese nun gekürzt werden sollen, ist ihr Einsatz kaum vermeidlich. Da Kettensägen aber auch gefährliche Geräte sind, ist bei ihrer Benutzung ein besonderer Arbeitsschutz nötig.

Arbeitsschutz

Quelle: https://www.flickr.com/photos/mythoto/8505685237

Welche Gefahren erzeugen Kettensägen?

Schnittverletzungen

Kettensägen sind besonders starke Maschinen, die durch Holz wie durch Butter schneiden. Da sie bei falscher Handhabung (oder eventuellem Abrutschen) natürlich nicht vor Beinen oder anderen Körperteilen Halt machen, besteht eine der großen Gefahren beim Umgang mit Kettensägen in schweren Schnittverletzungen, die lebensgefährlich werden können.
Gehörschäden

Vor allem benzinbetriebene Kettensägen sind zusätzlich ohrenbetäubend laut. Durch die dauerhafte Belastung des Gehörs kann man deshalb schnell schwerhörig werden.
Schäden durch Holzsplitter

Die erzeugten Holzsplitter stellen eine weitere Gefahr von Kettensägen dar. Wenn sie in die Augen gelangen, können sie dort gefährliche Verletzungen hervorrufen.

Arbeitsschutz

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Stihl_kettensaege.jpg

Wie kann man sich gegen diese Gefahren schützen?

Doch niemand ist den Gefahren einer Kettensäge schutzlos ausgeliefert, wenn er einige Sicherheitsmaßnahmen beachtet und angemessene Schutzkleidung trägt. In vielen Forstgebieten ist diese Kleidung bereits Pflicht, um Waldarbeiter so gut wie möglich zu schützen. Wir wollen nocheinmal intensiv auf ihre Bestandteile eingehen.

Die Schutzjacke und -hose

Bei der Schutzjacke und der Schutzhose für Arbeiten im Forst sind drei Merkmale zu beachten: Zum einen sollten sie zumindest teilweise in Signalfarben gehalten sein, damit bei eventuellen Unfällen der Standort des Waldarbeiters schnell bestimmt werden kann. Das ist in Ihrem persönlichen Garten vielleicht (je nach Größe) weniger wichtig, kann aber trotzdem nicht schaden. Als zweites muss die Kleidung relativ enganliegend sein, um sie beim Arbeiten nicht zu behindern. Außerdem sind in das Material der Kleidung besonders lange Fasern eingearbeitet, die schwere Schnittverletzungen zumindest mindern können. Sollten Sie nämlich beim Absägen der Äste Ihres Apfelbaumes abrutschen und in Ihr Bein sägen, wickeln sich diese Fasern um das Kettenblatt und stoppen es, bevor die Kettensäge weitere Schäden erzeugen kann.

Der Gehörschutz und die Schutzbrille

Ein besonderer Helm schützt Waldarbeiter nicht nur vor herabfallenden Ästen sondern gleichzeitig vor Gehörschäden und herumfliegenden Splittern. Wenn Sie keinen solchen Helm besitzen ist das aber nicht schlimm, ein einfacher Gehörschutz, eine Schutzbrille und eventuell ein Helm schützen Sie ebenfalls vor diesen Gefahren.

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Quelle: https://www.flickr.com/photos/chalkie_circle2000/3567142459

Die Schuhe

Natürlich gibt es auch besondere Schuhe für den Umgang mit Kettensägen. Wichtig ist hierbei, dass sie stabil sind und so das Blatt der Kettensäge aufhalten können. Profis haben außerdem eingearbeitete Stahlkappen, die vor herabfallendem Holz schützt. Unumgänglich ist es, dass die Schuhe ein gutes Profil haben, um Ihnen auch beim Sägen in Ihrem Garten einen sicheren Stand zu ermöglichen.

Eine letzte, aber sehr wichtige Sicherheitsregel

Arbeiten Sie niemals allein mit einer Kettensäge! Falls etwas passiert, und wenn es nur in Ihrem eigenen Garten ist, werden Sie dankbar dafür sein jemanden in Hörweite zu haben, der Hilfe holen kann.

Nun, da Sie gut vorbereitet sind können sie sich frisch und munter ans Werk machen und den Nachbarn von den Ästen Ihres Apfelbaumes erlösen!

Quellen:
http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/rasenpflege-pflanzenpflege/gartentechnik/schutzausruestung-arbeiten-mit-kettensaegen-103092.html
http://de.wikipedia.org/wiki/PSA-Forst

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Wir beschäftigen uns auf unserem Blog: www.arbeitsbedarf24.de/blog/ mit allen Themen, die irgendwie etwas mit Arbeitsbedarf zu tun haben. Neben einem Beitrag über Kabelbinder finden Sie hier z.B. auch weitere Informationen zum Thema Arbeitsschutz.

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Der lebende Zaun aus Weide – oder ein Weidenzaun als Alternativ zu Maschendraht und Co.

WeidenstecklingeMit Weidenstecklingen oder Weidenruten lässt sich allerlei anfangen. Sie sind geeignet für die Korbflechterei, für lebende Zäune, Tipis oder Höhlen. Besonders Kinder haben Spaß daran, da mit ein paar Weidenruten relativ schnell ein echtes Bauwerk im Garten errichtet werden kann und man kann dabei auch noch zusehen, wie es wächst.

Der Weidenzaun – schnell gesteckt

Für einen Weidenzaun werden etwa 8-10 Stecklinge pro Meter Zaun benötigt. Die Länge der Stecklinge spielt bei Zeit keine Rolle, nur wer schnell einen Sichtschutz wünscht, sollte sich gleich längere Weidenruten besorgen. Für Halt sorgen Zaunpfähle oder kräftigere Haselnuss-/Weidenruten, die in Abständen gesetzt werden. Für ein besseres Anwachsen und für eine schöne Optik werden die Stecklinge schräg in die Erde gesetzt. Dabei ist zu beachten, dass die Stecklinge etwa 30-40 cm tief gesteckt werden sollten. Bei längeren Ruten noch etwas tiefer. Für den Weidenzaun werden die Ruten so eingesetzt, dass sie über Kreuz stehen. Die Kreuzpunkte werden mit einer Schnur zusammengebunden. Nach etwa drei Jahren sollte die Schnur wieder entfernt werden, damit sie nicht einwächst. Wichtig: Nach dem Stecken den Zaun regelmäßig gießen und die Erde unkrautfrei halten.
Hier noch eine Tabelle mit den Längen, bzw. Stecktiefen:

Länge der Stecklinge    Stecktiefe
30 cm                                     20 cm
70 cm                                     30 cm
160 cm                                   40 cm
Mehr als 200 cm                 50 cm

Pflanzzeit und Pflege eines Weidenzauns
Weiden sind robust und können im Prinzip das ganze Jahr über gepflanzt werden. Die beste Pflanzzeit ist zwischen November und Mai. Bei einem späteren Pflanztermin muss der Zaun öfters gegossen werden. Manchmal lassen frisch gesteckte Weidenruten im Sommer „die Köpfe“ hängen. Das kann passieren, bedeutet aber nicht, dass sie hinüber sind. Sie wurzeln in der Regel trotzdem. Die Pflege richtet sich nach dem Einsatzzweck. Soll der Weidenzaun oder das Tipi in die Höhe wachsen, werden die Stecklinge natürlich nicht an der Spitze geschnitten. Nur wenn der Zaun die gewünschte Höhe und Breite erreicht hat, kann er wie eine herkömmliche Hecke gestutzt werden. Dabei aber bitte die Brutzeiten der Vögel beachten, die so einen Weidenzaun gern als Brutplatz nutzen 🙂

Weidenkätzchen und Bienen

Wer eine Weide im heimischen Garten hat, sollte auf das Schneiden von Weidenkätzchen-Zweigen verzichten. Die Weidenkätzchen zählen zum ersten Nahrungsangebot der Bienen im Frühjahr und sind daher immens wichtig für unsere pelzigen Blütenbestäuber. Auch ein Grund mehr, einen Weidenzaun zu setzen – die Bienen werden es uns mit der Bestäubung unserer Obst-, Gemüse- und Zierpflanzen danken 😉