Puffbohnen früh ins Freiland auslegen

Die Puffbohne ist das erste Gemüse, das man schon im Februar im Freiland aussäen kann. Es heißt, dass das frühe Auslegen den Befall mit der schwarzen Bohnenlaus verhindert. Die Bohnen keimem bei etwa 5° C. Die Keimdauer beträgt zwischen 8 bis 14 Tage. Bei einer Horstsaat werden 3-4 Bohnen an einer Saatstelle eingebracht. Bei Reihensaat sollte ein Abstand von 20 cm (Pflanzenabstand) und 50 cm Reihenabstand eingehalten werden. Denn eine zu dichte Saat lockt die gefräßige Bohnenlaus an. Die Puffbohne oder „Dicke Bohne“ eignet sich nicht nur zum Kochen, sie gilt auch als Stickstoffsammler ein wertvoller Bodenverbesserer. Je nach Aussaat-Zeitpunkt liegt der Erntezeitraum zwischen Juni und September. Nach der Ernte kann das Bohnenstroh kleingehäckselt auf dem Beet verbleiben.

Puffbohnen düngen und wässern

Hier streiten sich die Gelehrten. Während die einen meinen, dass Puffbohnen reichlich gedüngt werden sollten, meinen andere, dass eine geringe Gabe Kompost ausreicht. Gießen ist nur in trockenen Zeiten notwendig.

Dicke Bohnen sind giftig?

Rohe Bohnen und der Blütenstaub sind giftig. Das Einatmen des Blütenstaubes kann bereits zu Vergiftungserscheinungen führen. Gekochte Bohnen sind hingegen selten giftig. Die einen vertragen gekochte Bohnen gut, andere, besonders Menschen aus dem Mittelmeerraum, können bedingt durch eine Unverträglichkeit (Favismus) dicke Bohnen auch in gekochter Form nicht essen. Die heutigen Sorten aus dem Handel enthalten nur noch ein Fünftel der giftigen Substanzen Vicin und Convicin, sodass Vergiftungserscheinungen nach dem Verzehr nur sehr selten vorkommen.

Heute habe ich Puffbohnen in ein Beet ausgesät – allerdings nur als Bodenverbesserer, denn als Speise sagen mir dicke Bohnen nicht unbedingt zu. Aber was nicht ist, kann ja noch werden 😉

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