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Mosaik für In- und Outdoor – einfach selber machen

IMG_2756Mosaik-Möbel und Accessoires sind im Garten schöne Eyecatcher, die man mit ein paar Materialien leicht selbst gestalten kann. Wichtig ist ein fester Untergrund. So können zwar Tontöpfe mit Mosaik beklebt werden, aber keine flexiblen Plastiktöpfe. Ton, Holz, Beton oder verputzte Wände sind ideal für die Herstellung von Mosaiken. Als Kleber verwende ich selbst fertigen Dispersionskleber
aus einem Eimer. Das hat den Vorteil, dass der Kleber immer direkt fix und fertig zur Hand ist, wenn man gerade Lust hat ein größeres -Bild weiterzukleben. Es ist wichtig, dass es heller Kleber ist – dunkler Kleber könnte später unschön zwischen hellen Fugen durchschimmern.

Mosaiksteine  aus unterschiedlichen Materialien

Für ein Mosaik können fertige Mosaiksteine aus Keramik oder Glas gekauft werden. Man kann aber auch alte Fliesen zu Bruch schlagen oder Glasscheiben entsprechend zerkleinern. Altes Porzellan hat ebenfalls seinen Reiz als Mosaik.

Mosaik kleben

Der Untergrund für ein Mosaik muss von Schmutz, Fett und sonstigen Verschmutzungen gereinigt werden. Holz wird am besten vorher kurz angeschliffen. Dann wird der Mosaikkleber aufgetragen. Dabei immer nur stückchenweise vorgehen, denn der Kleber trocknet recht schnell an. Den Kleber nur so dick auftragen, dass die Mosaiksteine minimal eingebettet sind – also bei Glasmosaiken recht dünn.

Mosaik verfugen

Fugenmasse gibt es in unterschiedlichen Farben. Ich verwende für meine Mosaike Fugenweiß. An vertikalen Flächen komme ich selbst mit einem Schwamm für das Auftragen am besten klar. Es gibt im Handel auch spezielle Wischer dafür. Mit dem Schwamm, den ich in die Fugenmasse tauche, fülle ich die Zwischenräume des Mosaiks gut aus. Sobald die Oberfläche der Fugen angetrocknet ist, wird die überflüssige Fugenmasse mit einem Schwamm weggewischt. Leichte Schlieren können auch am nächsten Tag nochmal gründlich entfernt werden, wenn die Fugenmasse vollkommen durchgetrocknet ist.